Die Kunst zu Lieben

Die Fähigkeit, eine glückliche Liebesbeziehung zu leben, ist „nur“ ein Ausdruck für eine viel grössere Liebesbeziehung und zwar der Liebesbeziehung zu uns selbst, zu unserer Menschengemeinschaft und unserem Heimatplaneten und dem Leben selbst. Die Herausforderungen, die wir in unseren Beziehungen erleben sind die gleichen, denen wir uns zur Zeit global, sozial wie ökologisch stellen müssen.

Wir können nicht nicht-in-Beziehung-sein,- auch Ökosysteme sind Beziehungssysteme!

Die Krisen unserer Zeit sind nichts anderes als ein Ausdruck unserer übernommenen und angelernten Überzeugungen. Wir befinden uns in der Regel immer noch in einer Verteidigungs-, Widerstands- und/oder Fluchtreaktion. Aber genau da kann keine Kommunikation, keine wirkliche Begegnung stattfinden.

Die grosse Herausforderung und gleichzeitig die grosse Chance unserer Zeit besteht darin, bewusst und wach aus diesem reaktionären Überlebensmuster auszusteigen, um eine neue Wahl zu treffen und damit etwas zu riskieren. Das bedeutet für uns alle, lieben zu lernen und das Fremde in uns, im Aussen und im Anderen willkommen zu heissen.

Am deutlichsten erkennen wir unsere Muster in unserem direkten Umfeld. Kein Mensch, der morgens in den Spiegel schaut und einen schwarzen Fleck auf seiner Stirn entdeckt, kommt auf die Idee, den Spiegel zu Putzen. Aber genau das ist unser Reaktionsmuster im Umgang mit unserem Partner und anderen Menschen, die in unserem Leben wichtig sind.

So haben wir in der Regel kaum Beziehungen zu anderen Menschen. Wir haben Beziehungen zu unseren Glaubenssätzen, Urteilen und Beschlüssen über uns, andere Menschen und dem Leben selbst.

Eine andere Falle für unsere Fähigkeit in Beziehung zu gehen erwächst aus der Industrialisierung unserer Zeit. Sie hat uns eine vermeintliche Unabhängigkeit geschenkt und wir glauben allen Ernstes immer häufiger  niemanden mehr zu brauchen. Diese Ideen tauchen sogar auch in spirituellen Gruppierungen auf. So leben wir isoliert und in Single-Haushalten und verstecken unser einsames Herz vor uns selbst und der Welt.

Gott sei Dank aber wächst die Sehnsucht in den meisten Menschen nach innerer Heilung, echter Nähe, Vertrauen und einem liebevollen Miteinander.

Immer mehr Menschen sind bereit, Verantwortung für ihr Beziehungserleben zu wählen und ein Feld zu schaffen, in dem ein miteinander Lernen und Wachsen stattfinden kann.

Bis vor kurzem haben unsere Beziehungen fast ausschließlich dem Überleben, der Existenzsicherung und Fortpflanzung gedient. Erst seit recht kurzer Zeit haben wir eine sehr anspruchsvolle Vision hinzugefügt:

Wir wünschen uns in unseren Beziehungen Liebe, echte Nähe, Erfüllung wirkliches Verstehen und Verstandenwerden, Freiheit und Verbindlichkeit. Aber gerade das macht uns ja so verletzlich, verstärkt unsere Angst vor Abhängigkeit und dem Verlust unserer scheinbar so sicheren Gedankengebäude. Beziehungen bringen alle unsere Ängste und tiefsten Wunden an die Oberfläche.

Dies ist ein scheinbarer Teufelskreis und dennoch der radikalste Weg, unsere Scham- und Schuldgefühle zu erlösen und unsere Ängste zu heilen.

In dem Seminar „die Kunst zu Lieben“ geben wir dir Werkzeuge an die Hand, um deine Partnerschaft für kraftvolle, schöpferische und herzerwärmende  Begegnungen zu öffnen, in denen wahre Nähe und Schönheit blüht. Es ist uns ein dringendes Anliegen, Muster der Trennung zu entlarven, aufzulösen, um sie durch ein liebevolles Miteinander zu ersetzen. Wir laden dich ein einen neuen Traum zu träumen, um ihn gegen die alten, hinderlichen und letzten Endes langweiligen Verhaltensmuster einzutauschen.

Dieses Seminar richtet sich nicht nur an Menschen, die in einer Partnerschaft leben,- es richtet sich an alle Menschen, die sich nach einer starken Liebesbeziehung zu sich selbst, anderen Menschen und dem Leben sehnen.

„Deine Aufgabe besteht nicht darin, die Liebe zu suchen, sondern in dir selbst alle Schranken zu finden, die du gegen sie aufgebaut hast“ Zitat von Rumi

Mit herzlichen Grüssen, Johanna

2 Gedanken zu “Die Kunst zu Lieben

  1. Hallo,

    die Beschreibung dieses Seminars spricht mich sehr an… ich würde so gern einmal die Schranken in mir selber finden, anschauen, annehmen und loslassen können, die ich gegen die Liebe aufgebaut habe. Die Liebe zu mir selbst, die Liebe zu meinen Mitmenschen, die Liebe zum Leben.
    Und damit meine riesige Angst vor der vor der Beziehung überwinden … vor der Bindung, vor dem Unfrei-Fühlen, …
    Endlich einmal das „Problem“ an der Wurzel erkennen und packen und heilen.

    Das bedeutet, dass ich „allein“ zu diesem „Wochenende der Paarbeziehung“ kommen würde – insofern es noch einen freien Platz gibt? und dieses somit für mich „sein soll“… ?
    Und insofern Sie denken, dass ich mit diesen Anliegen richtig bin bei diesem Seminar?

    Vielen Dank schon einmal, auch für Ihre tolle Arbeit, die vielen sehr ansprechenden Seminarangebote, für Ihre positive Energie…

    Herzliche Grüsse, Lucienne

    1. Liebe Lucienne,
      danke für deine Wertschätzung und sorry, ich duze dich jetzt einfach!
      Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Selbstliebe ist, zu erkennen, (wie du es ja bereits tust) dass ich selbst es bin der Schranken errichtet hat gegen die Liebe und dass die Liebe oder wahre Beziehung im Doppelpack daher kommt, eng verknüpft mit Ideen von Unfrei-Fühlen.
      Wenn wir das genau überprüfen, könnte sich das als eine unwahre Idee erweisen…

      Lieben Gruss, Tom

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