Die Welt retten?

Ich erinnere mich noch an einen Spendenaufruf in meiner Grundschulzeit. Ich kann mich nicht mehr an viele Details erinnern, ausser an ein Plakat auf dem ein dunkelhäutiger kleiner Junge abgebildet war, mit sehr dünnen Ärmchen und erstaunlich dicken Bauch. In der Schule hatte man uns erzählt, dass nicht alle Kinder auf der Welt genug zu essen hatten und deshalb Hunger leiden müssten. Darum sollten wir einen Zettel mit dem grossen Abbild des kleinen Jungen unseren Eltern mitbringen, damit diese für ihn Spenden mögen.

Obwohl ich nicht wirklich verstand warum ein Junge mit so einem dicken Bauch noch immer hungrig war, spürte ich spontan Mitgefühl mit ihm, zumal er sichtlich unglücklich aussah. Dies ging offenbar auch anderen Kindern aus meiner Klasse so, die ihrer Bestürzung über solche Ungerechtigkeit laut Luft machten.

Damals hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, das die Welt nicht überall ein guter Ort war. Noch länger beschäftigte mich das Bild mit dem unglücklichen Jungen mit dem dicken Bauch und in meiner Fantasie tauchten unterschiedliche Szenarien auf, in denen ich ihm zu Hilfe kam.

Die Jahre vergingen, ich wurde älter und es gab immer häufiger Anlässe, die in mir den tiefen Wunsch auslösten, irgendwie die Welt retten zu wollen. Dies ist bis zum heutigen Tag so geblieben.

Lange Zeit war für mich die Art und Weise wie diese Rettung von statten gehen könnte ausschliesslich praktischer Natur. Die Sichtweise, dass das was mir im Aussen begegnete auch nur irgendwie mit mir zu tun haben könnte, stand mir damals nicht zur Verfügung.

Dies begann sich aber spätestens durch die Arbeit mit Menschen zu verändern. Wie kam es, dass immer wieder Menschen ihr ganzes Leben hindurch ganz ähnliche Dinge erlebten,- im angenehmen wie im leidvollen Sinn? Was machte es aus, dass sie immer wieder ähnliche Ereignisse anzogen, die immer wieder neu zu beweisen schienen, dass das, woran sie glaubten, der Wahrheit entsprach?

Funktionierte die Welt gar in ihrem Inneren ganz anders wie uns die Schulen und unsere moderne Gesellschaft lehren?

Als wir vor ein paar Jahren auf Ho‘oponopono, eine hawaianische Heilungsmethode stiessen, wurde mir mit einem Mal die Bedeutung von Karma klar:

Die Welt, die ich erlebe, ist nichts anderes wie ein Echo meiner Gedanken und Glaubenssätze und als Folge davon auch meiner Taten. Um das zu verändern, was mir tagtäglich in der Welt begegnet, muss ich meine Gedanken verändern. Nur so kann ich meine Resonanz zu bestimmten Ereignissen auflösen und heilen und so dem „Rad“ der ewigen Wiederholungen, eben dem meines Karma entgehen.

Das warf ein völlig neues Licht auf meinen alten Wunsch, die Welt in der ich lebe zu einem besseren Ort zu machen.

Ho‘oponopono ist auf sehr effektive Weise in der Lage meine oder unsere Gedanken und Konzepte zu verändern: Während wir unsere Resonanz zu allem „Hässlichen“ in uns heilen, heilen oder retten wir zugleich ein Stück weit auch die Welt um uns her. Dies bedeutet aber auch, dass ich für Alles, was ich denke und glaube, die volle Verantwortung übernehmen muss.

Seit dem ich regelmässig Ho’oponopono anwende, scheint sich um mich her  tatsächlich vieles friedlicher und harmonischer zu entwickeln. Dies scheinen auch die vielen Teilnehmer unserer Ho’oponopono-Seminare zu erfahren.

Auf unserer Homepage und dort unter „Resonanzen“ kannst du eine Auswahl von Erfahrungsberichte finden, die die verblüffende Wirkung von Ho’oponopono belegt.

Nur um Missverständnissen vorzubeugen: Natürlich schliesst dieses Wissen nicht aus, mich ganz praktisch und auch mit Geldspenden an der Linderung des Welthungers zu beteiligen, alten Damen über die Strasse zu helfen, oder sonst wie mich aktiv in der Aussenwelt helfend und unterstützend einzusetzen.

Mit herzlichen Grüssen,

Tom

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